Die besonders in der Mittelmeerküche gerne verwendete Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von maximal 90 cm mit bis zu 15 mm breiten Blättern. Sie besitzt ausdauernde Zwiebeln, die sich vegetativ vermehren. Um im Hochsommer blühenden Knoblauch zu haben, sollte man im Frühjahr oder bereits im Herbst die Pflanzen in die Erde stecken.

Knoblauch kann sehr variabel sowohl in der kalten als auch in der warmen Küche verwendet werden, allerdings muss beim Braten darauf geachtet werden, dass der Knoblauch nicht zu braun und damit zu bitter wird.

Im Mittelmeerraum beispielsweise in Spanien werden bei Gerichten wie z. B. im Omelette überwiegend Knoblauchkeime verwendet. Die grünen Knoblauchkeime bestechen durch einen charakteristischen milden Geschmack.

Menschen die in Ihren Gerichten auf Knoblauch verzichten, beschweren sich oft über die so genannte „Knoblauchfahne“ Ihrer Knoblauch verzehrenden Mitmenschen. Allerdings kommt dieser unangenehm empfundener Stoff nicht wie verbreitet aus dem Magen. Es handelt sich um ein schwefelhaltiges Abbauprodukt, welches über die Lungenbläschen an die Atemluft abgegeben wird.

Besonders im medizinischen Bereich werden dem Knoblauch verschiedene Wirkungen zugesprochen. So sollen durch den Verzehr die Blutfettwerte gesenkt und die Fließeigenschaft des Blutes verbessert werden. Außerdem soll Knoblauch vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten und bestimmte Krebsarten (Magen-, Darm-, Speiseröhrenkrebs) wirken.

Auch im Bereich des Aberglaubens wird dem Knoblauch zugesprochen, dass er wie alle stark riechenden Pflanzen zur Abwehr von Dämonen und Geistern dienen könnte.